© Reinhard Schulte   die Contact-Linse  Bordt   Impressum | Disclaimer .

Alterssichtigkeit = Presbyopie

 

Mit Mitte 40 dürfte es „soweit sein“. Das Lesen wird anstrengender. Man muss alles weiter weg halten, die Arme werden „zu kurz“. Die Lesebrille ist auch für die, die bisher alles ohne Brille konnten ein wichtiger aber lästiger  Begleiter.

<< zurück

Hierbei handelt es sich um einen natürlichen Alterungsprozess. Die Linse im Auge ist für die Fokussierung (Schärfeneinstellung) verantwortlich. Wenn das Auge für die Ferne auch keine Korrektion bräuchte oder mit einer Contactlinse oder Brille korrigiert wäre. Schafft es das Auge nicht mehr nahe Objekte, die noch vor einigen Jahren problemlos gesehen wurden, scharf zu sehen. Durch die altersbedingte Verhärtung der Augenlinse, wird der Schärfenbereich verkleinert. Der naheste, scharf erkennbare Bereich wandert immer weiter weg.

Lesen wird mit Mitte 40 in 30 cm Entfernung sehr anstrengend. Ende 40 sind dann Arbeiten in 40 bis 50 cm Entfernung kaum noch scharf zu sehen. Später (Mitte 50) ist dann auch der Computermonitor in etwa 60 cm Entfernung nur mit Anstrengung scharf sichtbar.

 

Wurde bisher eine Brille für die Fernkorrektion getragen, wird nun ein Mehrstärken- oder Gleitsichtbrille nötig. Wurde bisher keine Fernkorrektion benötigt oder Contactlinsen getragen ist eine Lesebrille erforderlich, die kosmetisch unvorteilhaft erscheint.

 

Contactlinsen können auch hier viele Vorteile bringen und die Lebensqualität deutlich verbessern.

 

Verschiedene Linsensysteme stehen zur Verfügung. Welches System für Sie in Frage kommt, hängt von vielen Faktoren ab (Lidstellung, Pupillendurchmesser, Stärke der Leseunterstützung, Sehleistung, Status des beidäugigen Sehens, individuelle Ansprüche, gewohnheitsmäßige Lese- und Arbeitsentfernung etc.).