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Weiche Contactlinsen

Auch weiche Kontaktlinsen bedürfen einer sorgsamen, individuellen Anpassung sowie regelmäßiger Nachkontrollen der Linsen und der Augen. Weiche Contactlinsen gibt es mittlerweile für annähernd alle Anwendungsbereiche (Kurzsichtigkeit, Übersichtigkeit, Astigmatismus, Alterssichtigkeit, Keratokonus, nach Traumta und vieles mehr)

Das wichtigste Argument für weiche Contactlinsen ist die besonders hohe Spontanverträglichkeit. Aber warum brechen so viele Träger weicher Contactlinsen das Tragen dieser Linsen ab?

 

Allgemein kann man sagen, dass weiche Contactlinsen (regelmäßiger Erneuerung natürlich vorausgesetzt) durchschnittlich 8 bis 10 Jahre getragen werden. Danach wird wieder auf Brillenkorrektion umgestellt. Im Vergleich dazu werden formstabile Kontaktlinsen über 20 Jahre und deutlich mehr getragen.

Liegt es am Linsentyp selbst?
Weiche Contactlinsen sind vom Durchmesser her größer. Sie bedecken die gesamte Hornhaut und bewegen sich dadurch bei den Lidschlägen deutlich weniger als die kleineren formstabilen Linsen. Weiche Linsen, auch Hydrogellinsen genannt, speichern Flüssigkeit und bedürfen daher mehr eines ausgewogenen Tränenfilms (Menge und Qualität). Sicherlich wird sich der Tränenfilm im Laufe des Lebens nicht verbessern.

 

Hier ist der Contactlinsenspezialist gefragt, der nicht nur auf standardisierte Massenprodukte zurückgreift, sondern auch nach einer genauen Problemanalyse verschiedenste Materialien mit unterschiedlichen Geometrien kombinieren kann. In Verbindung mit regelmäßigen Nachkontrollen, planmäßiger Linsenerneuerung und einer abgestimmten Pflege, können durchaus Gesamt-Tragezeiten von 20 Jahren und (deutlich) mehr möglich werden.

 

Wir passen weiche Linsen auf höchstem Niveau an. Damit wir uns auch in Jahrzehnten noch in die Augen blicken können.

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